29. April 2008

Deutscher Islamist bedroht den Frieden

Der deutsche Islamist Karl G. aus Marl-Sinsen hat in einer Videobotschaft auf seinem Blog zum heiligen Krieg aufgerufen. Ermittler des BKA stufen deshalb den 22 Jährigen als hochgradig gewaltbereit und gefährlich ein. Karl G. reiste mit dem 24 jährigen Mahmud ben B. nach Ägypten. Außerdem aß er in einem Vorort von Köln einen Döner und hatte in der U-Bahn über einen auf den Sitz geschmierten Judenwitz gelacht. Karl G. operiere nach Aussage des BKA so subtil, dass die Ermittler bislang keinen konkreten Verdacht gegen ihn hervorbringen konnten. Das Innenministerium versetzte darauf hin die Sicherheitskräfte in erhöhte Sitzpositionen.

25. April 2008

Kinderliebe

Pfaffe und KinderDer katholische Nachrichtendienst zitiert Bischof Mixa mit den Worten “Liebe ist kein Pfaffengeschwätz”.
Da nehmen die Pfaffen den Bischof doch glatt beim Wort und verlieben sich in ihre kleinen Ministranten. Das ist nichts Neues, schließlich musste der heilige Stuhl erst kürzlich in die USA reisen und einige 10.000 minderjährige Missbrauchsopfer, die den Lenden katholischer Priester zum Opfer fielen, um Vergebung bitten. Den Priestern sei verziehen, schließlich soll der gute Christ die andere Backe ja auch noch hinhalten. Auch das in Hamburg mal wieder ein Pater wegen Kindesmissbrauch auf der Anklagebank sitz ist nicht unbedingt eine Überraschung. Etwas irritiert darf man über den gestrigen Aufmacher von kath.net dann aber schon sein, indem es um die mögliche Einsetzung eines schwulen Bischofs geht. Übertitelt ist der Reisser nämlich mit den Worten: “Schwuler Bischof ist ethische Katastrophe”. Da könnte man erstens den Eindruck gewinnen, bei der Katastrophengewichtung durch das katholische Presseorgan kämen einige Katastrophen ein bißchen zu glimpflich davon während zweitens die unter kirchlichen Würdenträgern so weit verbreiteten, homosexuellen Neigungen zu unrecht gegeißelt würden. Oder ist es ein Zufall das die Opfer des Missbrauchs fast ausnahmslos Knaben sind? Da muss man sich am Ende fragen, welche Eltern ihre Kinder, gleich ob Bub oder Mädel, in die Obhut katholischer Geistlicher geben. Schaut man sich an, wie die Kirche mit den Missbrauchsfällen und insbesondere mit den Tätern umgeht, drängt sich noch eine weitere Frage auf. Was ist eigentlich die schlimmere Sünde: Kinder sexuell zu missbrauchen oder dabei erwischt zu werden? Pfui Teufel.

6. März 2008

BPjM lässt die Sau raus

Ferkelbuch, Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine FerkelSeit heute ist es Amtlich: Das religionskritische Kinderbuch “Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel” wird nicht indiziert. In dem Buch, das auf der Amazon-Rangliste mittlerweile auf Platz drei rangiert, machen ein kleines Ferkel und ein Igel Bekanntschaft mit den irdischen Vertretern der drei großen monotheistischen Weltreligionen.

Die heilige Uschi von der Leyen hatte im Gleichschritt mit der katholischen Kirche versucht umzusetzen, was einem als Katholik eben als erstes zum Thema Kritik in den Sinn kommt: Verbieten. Ihr Ministerium hatte bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) einen Antrag auf Indizierung gestellt. Da Religionskritik an sich kaum ein Grund zur Bücherverbrennung ist, hatte von der Leyens Bundesministerium für Familie, Ehe, Keuschheit und Inquisitionsangelegenheiten den Vorwurf erhoben, das Buch sei Antisemitisch. Logisch, ein Rabbi bekommt in dem Kinderbuch sein Fett ebenso weg, wie ein Bischof und ein Imam. Heute kassierte sie die Ohrfeige, denn die BPjM wies den Antrag ab.

Einige Wochen zuvor hatte die Katholische Kirche eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Auch die Pfaffen versuchten es mit der Antisemitismus-Karte. Doch der Staatsanwalt lehnte nach der Lektüre des Buches ein Verfahren ab. Ätsch! Nach 500 Jahren Judenhetze, die sich noch heute in künstlerischen Darstellungen an Kirchengemäuern manifestiert, war die Nummer an Unglaubwürdigkeit eh nicht mehr zu überbieten.

Heute ist ein guter Tag, ein richtig guter Tag. Die ganze Geschichte gibt es übrigens hier.

28. November 2007

Bublath bricht Therapie bei Nina Hagen ab

Nina Hagen und ein MarsmenschEs ist ja schon ein Weilchen her aber so schreikomisch dass man das einfach gesehen haben muss. Die ARD-Talkmasterin Sandra Maischberger lud am 30. Oktober 2007 zur Diskussion um “Ufos, Engel und Ausserirdische”. Anwesend waren unter Anderen auch ZDF-Fernseh-Physiker Joachim Bublath und Nina Hagen. Letztere erwischte Maischberger offensichtlich in einer manischen Phase, denn als Herr Bublath ihre Aussage, sie sei mit Ausserirdischen in Kontakt getreten in Zweifel zieht, rastet die buntbemalte Pop-Oma völlig aus. Nach einigen Minuten substanzenlosen Gestammels über die Macht des Lichtbringers, depleted uranium im Irak und Mars-Basen der Amerikaner steht Bublath entnervt auf und rettet den verbliebenen Rest seiner wertvollen Zeit indem er die Runde verlässt. Er hätte gedacht, es sei eine Diskussionsrunde, und nicht eine Therapiestunde. Nina Hagen will nach ihrer intensiven “Recherche” jetzt ein Buch über die Opfer extraterrestrischer Entführungen schreiben. Schreiben ist eben auch eine Form der Therapie.

Mehr davon bei Telepolis, SpiegelOnline, FocusOnline oder WeltOnline. Und auch Oliver Kalkofe hat sich mit der bekloppten Nina Hagen schonmal auseinander gesetzt.

23. November 2007

Gläubige fragen, Weltwurst antwortet

BismillahDas Unwissen über den Islam und den Propheten (mögen tausend Bademeister ihm den Rücken kraulen) ist groß unter den Laien. Sie stellen ihre Fragen zum Beispiel im Shia-Forum an Unwissende und bekommen keine verlässlichen Antworten. Deshalb heisst es heute: Muslime Fragen, Weltwurst antwortet:

Yusuf fragt:

Ich habe mein Zimmer mit Bildern von Moscheen, Schriftzügen, ein Bild von Imam Ali (as), und andere Islamische bzw. Arabische Bilder, damit ich mich in einer etw. islamischeren Umgebung fühle. Ist das ein Problem wegen dem Beten, ich hab mal gehört, dass Räume, in denen Bilder sich befinden keine Engel hinkommen und die Gebete nicht erhört werden

Die unwissende Ansarshi3 antwortet:

Soweit ich weiss dürfen keine Bilder in die richtung Mekka hängen also in die richtung die du betest.

Lieber Yusuf, liebe Asarshi! Engel haben, wie ihr sicher wisst, Flügel. Daher ist ein geschlossenes Fenster für ihr Erscheinen weit hinderlicher als ein Bild an der Wand. Trotzdem mögen Engel bestimmte Abbildungen nicht gern leiden. Daher sind Bilder immer ein gewisses Risiko. Mit Harfenmusik lassen Engel sich allerding anlocken, was den Effekt eurer Bilder in Teilen kompensieren kann.

ra3d sucht Informationen über die dunkle Magie:

ich würde gerne eure mienung über zauber (keine zaubertricks sondern zauberflüche) wissen weil ich öffter über solche sachen gehört habe , und meistens in libanon eigentlich das sowas wirklich geben soll!!

Auch Anna kann etwas zum Thema beitragen:

tatsächlich wurde mir aus dem Bekanntenkreis berichtet, dass ein junger Mann verhext wurde, damit die Hochzeitnacht nicht stattfinden konnte. [...] Warum sollte das nicht möglich sein, bei einigen Völkern hört man ja auch von Voudo.Zauberei.

Lieber ra3d, liebe Anna,
natürlich gibt es schwarze Magie und böse Zauberei. Du liebe Anna hast völlig richtig erkannt, dass ein Anti-Fick-Zauber die Hochzeitsnacht Deiner Bekannten verhagelt hat. Da hilft nur ein einziges Mittel: Man muss den Zauberkundigen finden und auf einem Scheiterhaufen verbrennen!

Badr stellt eine ziemlich schwierige Frage:

Warum erschuf Allah die Menschen? Warum wird uns geboten Ihm zu dienen? Warum erschafft Allah Menschen, die ihm dienen sollen?

Das langt jetzt aber, Du ungläubiger Ketzer! Du sollst ihm dienen, weil wir es Dir befehlen! Also geh beten, zack, zack!

Badr hat schon wieder eine Frage:

Ich würde gerne erfahren, wie eure Meinung, Definition, Idee oder Vorstellung von Wissen und Intelligenz ist.
Was bedeuten diese Begriffe für euch??
Wann ist man schlau, was ist schlau, wie wird man schlau?

So lieber Badr, nun beginnst Du, die richtigen Fragen zu stellen. Man wird schlau wenn man

  • den Koran auswendig lernt
  • ausschließlich islamische Foren ließt
  • über nichts Anderes nachdenkt, als den allmächtigen Allerbarmer
  • immer schön alles tut was der Scheich, der Mufti, der Mullah und der Imam sagen
  • sich niemals mit irgendeinem Buch, einer Zeitschrift, einer Web-Seite oder einem anderen Medium befasst, dass unislamisch und haram ist.
  • Bis zum nächsten Mal,

    eure Weltwurst

    23. November 2007

    Glaubenspaket: Mit dem Bastel-Set zum Katholizismus

    Kirche in Not, ein Name der hoffen lässt, bietet Konvertierungswilligen und Glaubenseinsteigern das praktische Glaubenspaket für 19,90 EUR zum käuflichen Erwerb an. Enthalten ist neben dem KKK (Katechismus der katholischen Kirche), einer Opferspardose aus Pappe und einer dicken Kerze (die von einem Priester gesegnet wurde) auch die Prayer-Box. In der kleinen Blechbüchse findet sich ein Kreuz, ein Rosenkranz und ein Fläschchen mit Weihwasser, der ideale Reisebegleiter also falls man in seinem Urlaub die Begegnung mit blutsaugenden Vampiren befürchten muss. Der Hersteller verspricht großspurig:

    Segnen Sie sich und andere zuhause und auf Reisen mit Weihwasser. Weltweit können Sie das Fläschchen in jeder katholischen Kirche auffüllen.

    Sensationell. Und wer glaubt, dass das Alles mal wieder nur bösartige Verarsche der Weltwurst sei, möge sich hier von der bitteren Realität einholen lassen.

    18. November 2007

    Bahnstreik: Nieder mit der Tarifautonomie

    So hatten die Privatisierungsbefürworter um den Bahnpaten Mehdorn sich das mit dem Privateigentum nun wirklich nicht vorgestellt. Da kommen diese dreisten Lohnsklaven von der GDL doch tatsächlich auf die Idee Forderungen gegen die Deutsche Bahn zu formulieren, mehr Geld zu verlangen und sogar einen eigenen Tarifvertrag. Sauerei, schließlich sollte mit der Privatisierung doch alles billiger werden. Da hat man zunächst aus dem Staatsunternehmen ein Privatunternehmen gemacht und die Lokführer angestellt statt sie zu verbeamten. Und nun? Nun streiken sie. Dabei ist die Bahn doch ein elementares Berförderungemittel für die Wirtschaftsnation Deutschland, eine Hauptschlagader des Wachstums. Zugegeben, man hätte es bei dem Beamtenstatus belassen können und dieses lästige Streikproblem wäre erst gar nicht entstanden. Dann aber hätte man das 180 Mrd. Euro Unternehmen ja schlecht den Heuschrecken für etwa 8 Mrd. zum Fraß offerieren können. Jetzt hilft nur noch Eins: Weg mit der Tarifautonomie, her mit der Zwangsarbeit. Sonst kommt die Bahn nie von ihren hohen Betriebskosten runter.

    18. Juni 2007

    Lustige Pressestelle

    Gesucht hatte ich eigentlich Informationen über den Heilbronner Polizistenmord. Gefunden habe ich die äusserst kurzweilig verfassten Pressemeldungen der Heilbronner Polizei. Zur Kaffeepause empfohlen:

    Bissiger Unfallverursacher

    Am Freitag in den frühen Nachtstunden befuhr ein 28-jähriger Corsa Fahrer die K2047 in Richtung Kirchhausen. Als er in einen Feldweg abbiegen will, fährt ihm ein nachfolgender unbekannter BMW Fahrer in das Heck. Beide Fahrzeugführer halten zunächst im Feldweg an, um den Sachverhalt zu klären. Dabei kommt es zum Streit, in dessen Verlauf der BMW Fahrer den Corsa Fahrer in die Hand beisst. Dieser erleidet eine stark blutende Bisswunde. Zu allem Unglück machte sich der nicht korrekt gesicherte Pkw Opel Corsa selbstständig, und rollte in ein Maisfeld. Der Corsa Fahrer versuchte noch seinen PKW zum Stillstand zu bringen, was ihm nicht gelang. In diesem Moment machte sich der BMW Fahrer aus dem Staub.

    11. Juni 2007

    Kirche fürchtet Verlust des Teufels

    Der LichtbringerDie Beauftrage der Evangelischen Kirche für Angst- und Traumatherapie, Margot Käßmann, kritisiert die verharmlosung des Teufels. Die evangelische Nachritenagentur IDEA berichtet, dass der Teufel von verschiedenen Wirtschaftsunternehmen zur Werbezwecken mißbraucht werden würde. Diese Werbung ist aber in ihrer Wirkung eine Desensibilisierungstherapie, die dem Leibhaftigen mittefristig seinen Schrecken nimmt. In Folge dieser Teufelsabstumpfung entwickeln immer weniger Gläubige die zu ihrer Kontrolle dringend benötigten Angststörungen. Daher sprach Käßmann sich gegen eine weitere Verniedlichung des Satans aus. Ein Pfarrer aus Transsylvanien kündigte daraufhin eine Alternative zum Teufel an, die er zur Zeit aus Gründen der Medienwirksamkeit aber nicht konkret benennen will. Gerüchten zu Folge haben sich evangelische Pastoren in den letzten Monaten verstärkt bei den Wettbewerbern nach Teufelsalternativen umgesehen. “Scientology hat da ein sehr kreatives und zukunftsorientiertes Konzept entwickelt, dass einen außerirdischen Despoten zur Manifestation des Bösen erhebt”, sagte ein Sprecher der evangelischen Kirche. Konkrete Verhandlungen wollte man allerdings nicht offiziell bestätigen. Verlautbarungen aus Insider-Kreisen zufolge, experimentiert man in evangelischen Kirhchengewölben auch mit Psychopharmaka. Erste Ergebnisse seien vielversprechend. Es stünden mittlerweile angstauslösende Substanzen zur Verfügung, die mit der ersten Gabe einer geringen Dosis bereits massive Phobien verursachen. Zusätzlich bestünde auch die Möglichkeit, das Angstleiden mit einer Substanz im Meßwein kurzfristig abzuschalten. Die pharmakologische Teufelsalternative ist allerdings kostspielig und wird daher in naher Zukunft nicht zum Einsatz kommen.

    Der größte Wettbewerer der Evangelen geht zur Zeit ganz andere Wege. Die katholische Kirche strich das Produkt Kinder-Limbus aus dem Portfolio und trennt sich damit nach Jahrhunderten von einem ihrer effektivsten Angstmacher. Aus Rom ließ der Marketing-Leiter dazu verlauten: “Ein zu massives Verängstigungsmodell schreckt Neukunden ab. Für ein wachstumsorientiertes Unternehmen ist das schlicht nicht der richtige Weg”.

    19. April 2007

    Endlich angstfrei

    Schäuble spinntInnenbespitzler Schäuble greift durch und macht endlich Schluß mit den egoistischen Individualrechten. Der Schutz des deutsches Volkes bekommt endlich wieder den Rang, der ihm zusteht. Schäuble wird die Unschuldsvermutung (Ein Jeder ist solange als unschuldig anzusehen, bis ihm seine Schuld durch ein ordentliches Gericht nachgewiesen wurde) abschaffen. Gut so, denn die Unschuldsvermutung ist der denkbar schlimmste Hemmschuh den man einem Terrorbekämpfer überstülpen kann. Endlich arbeitet die Terrorismusbekämpfung effektiv. Bis 2008 wird Schäuble noch das Grundgesetz ändern und die Todesstrafe wieder einführen. Ab dann werden jährlich 2% der Bevölkerung durch Zufallsexekutionen eleminiert, um die Anzahl der potentiell terrorverdächtigen Personen bis 2017 um 16 Millionen Täter zu reduzieren. Die Rentenversicherer begrüßten den Vorstoß ausdrücklich. Und ich fühle mich auch schon viel sicherer.

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