11. Juni 2007...4:36

Kirche fürchtet Verlust des Teufels

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Der LichtbringerDie Beauftrage der Evangelischen Kirche für Angst- und Traumatherapie, Margot Käßmann, kritisiert die verharmlosung des Teufels. Die evangelische Nachritenagentur IDEA berichtet, dass der Teufel von verschiedenen Wirtschaftsunternehmen zur Werbezwecken mißbraucht werden würde. Diese Werbung ist aber in ihrer Wirkung eine Desensibilisierungstherapie, die dem Leibhaftigen mittefristig seinen Schrecken nimmt. In Folge dieser Teufelsabstumpfung entwickeln immer weniger Gläubige die zu ihrer Kontrolle dringend benötigten Angststörungen. Daher sprach Käßmann sich gegen eine weitere Verniedlichung des Satans aus. Ein Pfarrer aus Transsylvanien kündigte daraufhin eine Alternative zum Teufel an, die er zur Zeit aus Gründen der Medienwirksamkeit aber nicht konkret benennen will. Gerüchten zu Folge haben sich evangelische Pastoren in den letzten Monaten verstärkt bei den Wettbewerbern nach Teufelsalternativen umgesehen. “Scientology hat da ein sehr kreatives und zukunftsorientiertes Konzept entwickelt, dass einen außerirdischen Despoten zur Manifestation des Bösen erhebt”, sagte ein Sprecher der evangelischen Kirche. Konkrete Verhandlungen wollte man allerdings nicht offiziell bestätigen. Verlautbarungen aus Insider-Kreisen zufolge, experimentiert man in evangelischen Kirhchengewölben auch mit Psychopharmaka. Erste Ergebnisse seien vielversprechend. Es stünden mittlerweile angstauslösende Substanzen zur Verfügung, die mit der ersten Gabe einer geringen Dosis bereits massive Phobien verursachen. Zusätzlich bestünde auch die Möglichkeit, das Angstleiden mit einer Substanz im Meßwein kurzfristig abzuschalten. Die pharmakologische Teufelsalternative ist allerdings kostspielig und wird daher in naher Zukunft nicht zum Einsatz kommen.

Der größte Wettbewerer der Evangelen geht zur Zeit ganz andere Wege. Die katholische Kirche strich das Produkt Kinder-Limbus aus dem Portfolio und trennt sich damit nach Jahrhunderten von einem ihrer effektivsten Angstmacher. Aus Rom ließ der Marketing-Leiter dazu verlauten: “Ein zu massives Verängstigungsmodell schreckt Neukunden ab. Für ein wachstumsorientiertes Unternehmen ist das schlicht nicht der richtige Weg”.

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