18. November 2007...3:40

Bahnstreik: Nieder mit der Tarifautonomie

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So hatten die Privatisierungsbefürworter um den Bahnpaten Mehdorn sich das mit dem Privateigentum nun wirklich nicht vorgestellt. Da kommen diese dreisten Lohnsklaven von der GDL doch tatsächlich auf die Idee Forderungen gegen die Deutsche Bahn zu formulieren, mehr Geld zu verlangen und sogar einen eigenen Tarifvertrag. Sauerei, schließlich sollte mit der Privatisierung doch alles billiger werden. Da hat man zunächst aus dem Staatsunternehmen ein Privatunternehmen gemacht und die Lokführer angestellt statt sie zu verbeamten. Und nun? Nun streiken sie. Dabei ist die Bahn doch ein elementares Berförderungemittel für die Wirtschaftsnation Deutschland, eine Hauptschlagader des Wachstums. Zugegeben, man hätte es bei dem Beamtenstatus belassen können und dieses lästige Streikproblem wäre erst gar nicht entstanden. Dann aber hätte man das 180 Mrd. Euro Unternehmen ja schlecht den Heuschrecken für etwa 8 Mrd. zum Fraß offerieren können. Jetzt hilft nur noch Eins: Weg mit der Tarifautonomie, her mit der Zwangsarbeit. Sonst kommt die Bahn nie von ihren hohen Betriebskosten runter.

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